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Gute Tischmanieren in Großbritannien

Ein gehobenes Restaurant kommt genauso in Frage wie ein uriger Pub oder ein besonderer Tea-Room. Sparen Sie entsprechend nicht mit Komplimenten wie „What a lovely place“. In guten Lokalen heißt es: „Wait to be seated“ – der Kellner wird Sie an Ihren Platz führen. Das Geschäftsessen dient dem besseren Kennenlernen, dennoch steht beim Gespräch nicht das Geschäft im Vordergrund, sondern zwanglose Unterhaltung.

Es bezahlt derjenige, der eingeladen hat. Der Service ist im Preis nicht immer enthalten, hierfür sollte ein Aufschlag von 10 bis 15 Prozent kalkuliert werden.

Zu Beginn der Mahlzeit einen guten Appetit zu wünschen, ist nicht üblich. Falls Sie dennoch den Wunsch verspüren, ist ein „Enjoy your meal“ durchaus in Ordnung. Bedanken Sie sich jedes Mal, wenn etwas serviert wird.

Manche Briten setzen mittlerweile mehr auf amerikanische Tischmanieren: Nachdem das Essen in mundgerechte Bissen geschnitten wurde, legt man das Messer zur Seite und nimmt die Gabel in die rechte Hand. Der Löffel gehört in die rechte Hand. Es gilt als unzivilisiert, diesen mit der Spitze voran in den Mund zu führen. Man legt ihn seitlich an die Lippen, Speisen wie Suppen lässt man dabei in den Mund fließen.

Wenn Sie etwas benötigen, fragen Sie Ihren Sitznachbarn beispielsweise mit „Can you pass me the salt and pepper, please“, ob er es Ihnen reichen kann. Falls Sie sich während der Mahlzeit kurz vom Tisch entfernen möchten, entschuldigen Sie sich mit einem „Excuse me for a moment, please“.

Unsere Restaurant-Tipps

Traditionell
Versuchen Sie doch einmal das Rules. Das älteste Restaurant Londons besteht seit 1798 und liegt zentral in Convent Garden. Schon Charles Dickens, Herbert George Wells und Lawrence Olivier haben sich hier englische Küchenklassiker schmecken lassen. Wenn es Fish & Chips sein soll, gelten Poppies Fish & Chips und Golden Union als gute Empfehlungen.

Modern
Immer mehr Chefköche in London verpassen bekannten Gerichten ein modernes Gewand und interpretieren sie in neuer, häufig gesundheitsbewusster Weise. Schauen Sie doch mal im Fifteen von Küchen-Popstar Jamie Oliver vorbei oder besuchen Sie Lokale wie Pollen Street Social und Dinner by Heston Blumenthal.

Tea Time
Zwischen 15 und 17 Uhr wird vielerorts der Afternoon Tea angeboten. Dabei werden zum Tee Scones und ClottedCream (Backwerk mit Streichrahm), Sandwiches und Kuchen gereicht. Eine perfekte English Tea Time dürfen Sie unter anderem im The Goring, im Palm Court des Ritz oder im Diamond Jubilee Tea Salon des vornehmen Kaufhauses Fortnum & Mason erwarten. Nicht verwechseln sollten Sie den Afternoon Tea mit dem High Tea, der ab etwa 17 Uhr üblich ist. Beim High Tea erhalten Sie sehr viel umfangreichere Snacks zum Tee, die sogar ein ganzes Abendessen ersetzen können. Wenn Sie abseits vom Tee etwas Süßes naschen möchten, finden Sie bei William Curley ein wahres Zucker-Paradies.

Fish & Chips, Black Pudding und Minzsoße: Klassiker der englischen Küche

Frühstück
Zu einem echten Full English Breakfast gehören zunächst ein Orangensaft, Dörrobst sowie Müsli oder Porridge, ein zumeist ungesüßter Haferbrei. Danach folgt der Hauptgang, der aus gebratenem Speck, Würstchen, Spiegel- oder Rühreiern, gegrillter Tomate, Champignons und manchmal auch Bohnen besteht. Dazu gibt es zum Würzen häufig die aus den Schoten des Tamarindenbaums hergestellte Brown Sauce oder einfach Senf und Ketchup. Als Beilage isst man Toast oder Bratkartoffeln. Mancherorts werden anstelle des Fleischs auch Kipper (gesalzener Räucherhering), geröstete Nierchen oder Black Pudding serviert. Black Pudding ist eine Art Auflauf, der, ähnlich wie Blutwurst, aus gebackenem Schweineblut besteht und mit Getreide versetzt wird. Wenn Ihnen das alles morgens zu viel ist, können Sie auch einfach nur einen Toast ordern, der meist sehr kross gebacken und anschließend mit Salzbutter und bitterer Orangenmarmelade verzehrt wird. Getrunken wird zum Breakfast schwarzer Tee, der zumeist mit reichlich Milch oder Sahne vermischt wird.

Hauptspeisen
Der Klassiker schlechthin in London ist natürlich Fish & Chips: frittiertes Fischfilet (weißer Salzwasserfisch) und Pommes Frites. Früher gab es dieses Gericht an fast jeder Straßenecke Londons. Heute können Sie Fish & Chips auch in einfachen, aber guten Lokalen genießen. Eine weitere traditionelle Spezialität ist Steak and KidneyPie, eine gebackene Pastete, die mit Rindfleisch, Nierchenstücken und Pilzen gefüllt ist. Ursprünglich aus Schottland stammt Haggis, das mittlerweile seinen Weg auch bis nach London gefunden hat. Um ein gutes Haggisherzustellen, wird ein Schafsmagen mit Innereien, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt und gebacken. Dazu isst man Steckrüben und Kartoffeln. Typisch Englisch ist die Minzsoße. Eine beliebte Beilage zum rosa gebratenen Roastbeef ist der Yorkshire Pudding. Dieser hat mit der herkömmlichen Vorstellung eines süßen Puddings nichts gemein. Stattdessen ist er ein mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürztes Gebäck aus Mehl, Eiern und Milch.

Gesten und ihre Bedeutung: Das Victory-Zeichen

Für Sie war es nur ein harmloses Handzeichen, als Sie mit dem Zeige- und Mittelfinger ein „V“ formten, um beim Kellner im Pub noch zwei Bier zu bestellen. Doch dieser ist plötzlich zu tiefst beleidigt. Ok, denken Sie sich, vielleicht ordert man so nicht unbedingt zwei Bier in Großbritannien, aber steht das „V“ nicht auch hierzulande für „Victory“ und somit grundsätzlich für etwas Positives? Das kommt ganz darauf an: Zeigt Ihre Handinnenfläche nach vorn, kann mit dem „V“ auch in Großbritannien und den Ländern des Commonwealth durchaus Freude und Siegessicherheit gemeint sein. Richten Sie jedoch den Handrücken nach vorn, ist das gleichbedeutend mit dem Stinkefinger.

 

Zertifizierungen

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