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Seoul ist eine aufstrebende Metropole, die in den vergangenen Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erlebt hat. Mit mehr als zehn Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Südkoreas zugleich die größte Stadt des Landes. Tradition und Moderne existieren in der Mega-City auf beeindruckende Weise nebeneinander, und die 600 Jahre alte Geschichte von Seoul spiegelt sich bis heute im Stadtbild wider – Seite an Seite mit der glitzernden Fassade einer modernen Handelsmetropole, die mit ihrer Unterhaltungskultur eine „Koreanische Welle“ um die Welt schickt.

Unsere Empfehlungen

Die koreanische Küche - Namdaemun Market l Seoul

Restaurants & Bars

Die koreanische Küche ähnelt zwar in vielem der anderer asiatischer Länder, hat aber eine ganz eigene Kochkultur. Suppen sind in Südkorea ein wichtiger Bestandteil des Essens und werden zu jeder Mahlzeit gereicht – genauso wie Kimchi. Das Nationalgericht, scharf marinierter, vergorener Chinakohl, wird auf vielfältige Weise zubereitet und von den Koreanern vergöttert. Ebenfalls sehr beliebt ist Bibimbap. Das Reisgericht besteht aus verschiedenen Gemüsesorten, etwas Rindfleisch, einem gebratenen Ei und roter Chilipaste.

Das Speisenangebot Südkoreas ist sehr vielfältig und geschmacksintensiv. Traditionell stehen neben dem Hauptgericht zahlreiche Beilagen-Teller auf dem Tisch, die gekochtes und sauer eingelegtes Gemüse, gesalzenen Fisch und Würzpasten enthalten.

Unsere Tipps

Die Koreaner lieben Barbecue, und zwar zubereitet auf dem Tischgrill. Eines der besten BBQ-Restaurants der Stadt ist das Cham Sut Gol. Die Kellner bringen das rohe Fleisch an den Tisch, wo es von den Gästen auf echter Holzkohle selbst gegrillt wird. Eine Spezialität des Hauses ist Galbitang (gekochte Rindfleisch-Rippen).

Kulinarischen Genuss auf höchstem Niveau bietet das Jungsik, das als erstes Restaurant in Seoul im Herbst 2016 einen Michelin-Stern erhielt. In New York betreibt Chef Jungsik Yim bereits ein gleichnamiges Restaurant, das mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Der Spitzenkoch interpretiert die klassische koreanische Küche mit westlichen Elementen.

Wer der asiatischen Küche nicht so zugetan ist oder einfach mal eine Abwechslung benötigt, dem könnte das Brera gefallen. In dem Restaurant werden Pizza, Pasta und andere Leckereien aus Italien serviert. Das Ambiente ist schlicht, die Gastgeber sind herzlich und die Preise moderat.

Legendär ist in Seoul das quirlige Nachtleben, denn ab den Abendstunden verwandelt sich die Glitzermetropole in ein richtiges Party-Paradies. Wer auf den Spuren des koreanischen Rappers Psy wandeln will, der 2012 seinen „Gangnam Style“ um die Welt schickte, ist natürlich im gleichnamigen Stadtteil Gangnam genau richtig. Zu den auch bei koreanischen Promis angesagten Clubs zählt dort das Octagon. Im Universitätsviertel Hongdae tobt das junge, feierwütige Partyvolk durch die Neonnächte und feiert "Emjuganu", die Einheit von Tanzen, Trinken und Singen. Als gute Clubs gelten das M2 und Vera.

 

Gangnam Business District | Seoul

Shopping

Seoul ist für Shopping-Begeisterte ein Paradies. Die südkoreanische Hauptstadt gilt als eine der besten Einkaufsmetropolen der Welt. Riesige Shopping Malls, glanzvolle Kaufhäuser, beliebte Einkaufsviertel, interessante Duty-Free-Läden und traditionelle Märkte – wer in Seoul einkaufen will, hat die Qual der Wahl. Das Angebot reicht von Luxusartikeln bis hin zu günstigen Schnäppchen, wobei das Preisniveau allgemein niedriger ist als in Europa.

Ein Muss für Fashion-Victims ist der Bezirk Dongdaemun. Auf einem ausgedehnten Areal haben sich neben modernen Einkaufszentren viele kleine Läden, Ketten und Straßenstände angesiedelt. Das Angebot an Kleidung, Taschen, Schuhen und Accessoires ist riesig, zumal junge Koreaner äußerst modebewusst sind. Bei Touristen sehr beliebt ist der Stadtteil Itaewon. Rund um das Hamilton Hotel gibt es viele Geschäfte, die sich auf Lederwaren und Bekleidung in Übergrößen spezialisiert haben. Außerdem finden sich dort Vintage-Shops, Antikmöbel-Läden und Sportartikelgeschäfte. Die 2014 eröffnete Lotto World Mall ist der größte Multi-Einkaufskomplex in Südkorea. Interessiert an Luxusmarken oder Elektronikgeräten? Dann sind Sie dort genau richtig.

Wer es lieber etwas traditioneller mag, wird sich in Insa-dong wohlfühlen. Bei einem Bummel durch das Viertel können Sie Kunstgalerien, Töpferläden und Antiquitätengeschäfte entdecken, mit fliegenden Händlern feilschen und Straßenkünstler beobachten. Zahlreiche kleine, gemütliche Restaurants und traditionelle Teehäuser laden zum Verweilen ein.

Beim Besuch eines traditionellen Markts wie dem Namdaemun-Markt erhalten Sie einen guten Einblick in das Alltagsleben der Koreaner. Von Lebensmitteln und Kleidung über Haushaltswaren und Werkzeuge bis hin zu Blumen und Geschenkartikeln wird dort alles angeboten – nicht zu vergessen die vielen Essensstände mit den kulinarischen Leckereien.

Gyeongbokgung Palast | Seoul

Kunst & Kultur

Alt und neu – in Seoul gibt es beides ganz dicht beieinander. Das Stadtbild ist geprägt von modernen Wolkenkratzern, die in den Himmel ragen. Direkt daneben befinden sich historische Kulturschätze wie der Gyeongbokgung Palast. Er ist der erste und größte von insgesamt fünf Palästen im Zentrum von Seoul, die in der Joseon-Dynastie errichtet wurden. Einen guten Überblick über die ältere und neuere Geschichte Südkoreas bieten das Nationalmuseum, das Seoul Museum of History und die Koreanische Kriegsgedenkstätte.

Darüber hinaus unsere Tipps für einen außergewöhnlichen Museumsbesuch:

  1. Museum Kimchikan
    Die Koreaner sind stolz auf ihre Esskultur und haben ihrer Leibspeise Kimchi in Seoul sogar ein eigenes Museum gewidmet. Hier erfahren Sie alles, was Sie über das Nationalgericht wissen müssen – von der Zubereitung bis zur mikroskopischen Betrachtung. Außerdem werden dort Kurse in englischer Sprache angeboten, in denen Sie lernen, wie Sie aus Chinakohlblättern durch Milchsäuregärung Kimchi herstellen und zu welchen Speisen es besonders gut schmeckt.

  2. Trick Eye Museum
    Auf der Suche nach einem Foto der etwas anderen Art? Dann ist das Trick Eye Museum die richtige Adresse für Sie. Mit Hilfe einer speziellen Technik werden zweidimensionale Bilder zu täuschend echt aussehenden 3D-Bildern, vor denen die Besucher posieren können. Dank der besonderen – teils lustigen, teils abenteuerlichen – Motive macht das Fotografieren viel Spaß, und es entstehen außergewöhnliche Aufnahmen.
Bukchon Hanok Village | Seoul

Insidertipps

Viel Spaß und einen guten Einblick in die südkoreanische Unterhaltungskultur bietet die Percussion-Show „Cookin“ in einem Nanta-Theater. In der nonverbalen Performance wird die traditionelle Musik Samulnori mit westlichem Beat gemischt und mit Akrobatik, Comedy und Zaubertricks präsentiert. Die Show, die 1997 Premiere feierte und bereits in 43 Ländern auf Tournee war, wird mittlerweile in drei Theatern in Seoul aufgeführt.

Einen interessanten Einblick in die Geschichte Koreas bietet Bukchon Hanok Village. In dem Stadtviertel mitten in Seoul befinden sich hunderte alte Hanok-Häuser. Früher von den Mitgliedern der herrschenden Klasse bewohnt, sind in den traditionellen Wohnhäusern heute Museen, Gäste- und Teehäuser sowie kulturelle Zentren untergebracht. Ein Spaziergang in Bukchon lässt sich wunderbar mit einem Bummel durch die kleinen Läden in der Nachbarschaft verbinden, die Mode, Snacks und Keramikwaren anbieten.

Dass man vom N Seoul Tower aus eine fantastische Aussicht auf die Stadt genießt, ist allgemein bekannt. Es gibt allerdings noch ein anderes Gebäude, das eine tolle Rundumsicht auf Seoul bietet: das 63 Building. Der Wolkenkratzer ist höchst spektakulär – und das keinesfalls nur wegen des Ausblicks. Seine Fassade, die aus 14.000 Glaspaneelen besteht, ist komplett vergoldet.

Nicht vorbei kommt man in Seoul an Hallyu, der Koreanischen Welle, die heute fast alle Lebensbereiche umfasst. Diese „Welle“ bezeichnet die seit den 90er Jahren weltweit ansteigende Popularität der zeitgenössischen südkoreanischen Pop-Kultur, die mit Rapper Psys „Gangnam Style“ auch zu uns übergeschwappt ist und in der Republik Korea in Filmen, TV-Serien, Mode, Kosmetik, Restaurants, Bars und Boutiquen sowie Museen und Galerien omnipräsent ist. Im MBC World Broadcast Themenpark dreht sich alles um Hallyu. Dort kann man mit den Stars der beliebtesten TV-Serien und Unterhaltungsshows in Hologramm-Form gemeinsam singen und tanzen oder selbst zur Hauptfigur einer Serie werden.

 

Zertifizierungen

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